Institut für Maschinenwesen
Forschungsprojekte

Übersicht

Die Forschungsaktivitäten des IMW

Das Spektrum der Forschungsaktivitäten des Instituts für Maschinenwesen wird durch folgende fünf Bereiche repräsentiert

Maschinenelemente

Das IMW analysiert, berechnet und optimiert statisch und dynamisch beanspruchte Maschinenkomponenten aus klassischen und neuen Werkstoffen.

Neben den mechanischen Beanspruchungen finden die realen Betriebsbedingungen, wie z.B. Anwendungstemperaturen, Verschleiß, Abrasion, Spiel und Toleranzen besondere Berücksichtigung.

Die Schwerpunkte dieses Bereichs liegen auf

  • Welle-Nabe-Verbindungen
  • Verbindungselemente
  • Seiltrommeln

Forschungsprojekte in diesem Bereich

Maschinenakustik

Aufgrund seines konstruktionsmethodischen Hintergrunds beschäftigt sich das IMW vorwiegend mit der Erforschung von Konstruktionssystematiken zur Entwicklung lärmarmer Produkte, aber auch intensiv mit der Untersuchung der Körperschallausbreitung in Maschinenstrukturen.

Die Schwerpunkte dieses Bereichs liegen auf

  • Konstruktion lärmarmer Maschinen
  • Schallflußanalyse

Forschungsprojekte in diesem Bereich

Verfahrenstechnische Maschinen und Anlagen

Das IMW entwickelt, konzipiert und dimensioniert Maschinen und Anlagen für verfahrenstechnische Prozesse. In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen werden für die Industrie Problemlösungen in der thermischen, mechanischen und chemischen Verfahrenstechnik angeboten.

Forschungsprojekte in diesem Bereich

Rechnerintegrierte Produktentwicklung

Das IMW analysiert den Konstruktionsprozess mit dem Ziel der Steigerung von Effektivität und Produktqualität. Die Integration der Informationstechnologie ist hierbei von zentraler Bedeutung. Besondere Beachtung findet die Bereitstellung von Informationen aus sämtlichen Bereichen des Produktlebenszyklus.

Zu den Aufgaben dieses Bereichs zählen

  • Rechnerunterstützung
  • Informationsmanagement
  • Konstruktionsmethodik

Forschungsprojekte in diesem Bereich

Ausbildung und Lehre

Projektinformationen

Maschinenelemente

  • LOST FOAM

    (01/96 bis 04/97)

    Bei dem LOST FOAM-Projekt handelte es sich um ein niedersächsisches Verbundvorhaben. Beteiligt waren verschiedene Institute der Universität Paderborn, der Universität Hannover, der TU Freiberg, der TU Braunschweig und der TU Clausthal. Gemeinsam mit VW wurde der Gießprozess von Kurbelwellengehäusen optimiert. Das IMW führte für VW auf der hauseigenen Koordinatenmessmaschine Kurbelgehäusevermessungen durch und entwickelte ein pneumatischen Messsystem für die Serienkontrolle.

  • Prozesssimulation und -optimierung bei der Fertigung von Zahnkantenabdachungen

    (1994 bis ?)

    Auf Grund der komplexen Prozesskinematik ist die Konstruktion von fertigbaren Zahnkantenabdachungen/-anspitzungen schwierig. Im Rahmen dieses Projektes bzw. Forschungsgebietes wurde Software zur Simulation des Fertigungsprozesses und zur Berechnung der Fertigungsparameter entwickelt.

  • Einfluss von Verzahnungsabweichungen auf das Passungs- und Laufverhalten von Zahnwellen-Verbindungen und Zahnkupplungen; funktionsgerechtes Toleranzsystem und betriebsnahe Mess- und Lehrenverfahren

    (06/1991 bis 06/1994)

    Ziel des Projektes war die Bestimmung des Einflusses der Fertigungsqualität von Mitnehmerverzahnungen auf deren Betriebsverhalten. Die spezifischen Auswirkungen einzelner Verzahnungsabweichungen auf das Passungs- (Exzentrizität, Spiel, Montierbarkeit usw.) und Laufverhalten (Lastaufteilung auf die Zahnpaare, Festigkeit, Verschleiß) wurden untersucht. Darauf aufbauend wurden Vorschläge und Empfehlungen für die Tolerierung und Prüfung von Zahnwellen-Verbindungen und Zahnkupplungen erarbeitet.

  • Untersuchung von Zahnwellen-Verbindungen mit Presssitz bezüglich ihrer Montage- und Betriebseigenschaften

    (01/1993 bis 12/1996)

    Zahnwellen-Verbindungen mit Presssitz minimieren den aus axialen Relativbewegungen resultierenden Verschleiß durch Verhinderung der axialen Verschiebbarkeit. Gegenüber normalen reibschlüssigen Welle-Nabe-Verbindungen sind geringere Nabenwandstärken erforderlich. Die Verwendungen derartiger Verbindungen führt aufgrund von Fertigungsfehlern zu Problemen in Betrieb und Montage (Schwankung der Aufpresskräfte - Nichtmontierbarkeit; ungleichförmige Lastverteilung - Aufplatzen der Nabe). Mit FEM-Untersuchungen und Fügeversuchen wird der Einfluss von Zahngeometrie, Übermaß und Herstellungsabweichung auf Übertragungsfähigkeit und Montierbarkeit untersucht. Das Ergebnis sind Informationen zur wirtschaftlichen Auslegung.

  • Dimensionierung und Gesttaltung von Leichtbau Windentrommeln

    Vorhaben der Stiftung Industrieforschung; Projekt Nr. S407 unter der Leitung der Studiengesellschaft Stahlanwendung e.V. ; Nr. P351

    (06/97 bis 06/99)

    Das Forschungsvorhaben hat die Erstellung einer Richtlinie zur optimierten Dimensionierung und Gestaltung von Leichtbau-Windentrommeln zum Ziel. Hierbei steht die Verringerung des Gewichts des Trommelkörpers bei gleichzeitiger optimierter Lastabtragung durch das Bauteil im Vordergrund. Das Forschungsvorhaben umfasst sowohl die Messung der Beanspruchungen am realen Bauteil, als auch die Untersuchung der theoretischen Ansätze zur Dimensionierung. Die Modellbildung und dessen Verifikation wird mit Hilfe analytisch geschlossenen Lösungen (Berechnungsprogramm für den Endanwender), Finite-Element Berechnungen und Prüfstandversuchen durchgeführt. Im Rahmen des Projektes wurde ein Seilprüfstand zur Messung des Querelastizitätsmodul von Drahtseilen konstruiert und in Betrieb genommen. Die unmittelbare Übertragung der Resultate zum Anwender erfolgt über ein, das Projekt begleitende Industriekuratorium, welches mit namhaften Vertretern aus den Bereichen Kranbau, Drahtseilkonstruktion sowie Trommelwindenkonstruktion besetzt ist.

  • Statische und dynamische Beanspruchbarkeit von Zahnwellen-Verbindungen unter elastischem und teilplastischem Werkstoffverhalten

    (06/95 bis 05/97)

    Im vorangegangenem DFG-Projekt DFG Di 289/9-1 wurden Grundlagen zur Berechnungen von Zahnwellen-Verbindungen bei statischer Beanspruchung im elastischen Bereich erarbeitet. Aufbauend darauf wurde im o.g. Projekt über umfangreiche FEM-Berechnungen ein Berechnungsansatz erarbeitet, der auch eine teilplastische Auslegung dieser formschlüssigen Welle-Nabe-Verbindungen ermöglicht. Begleitend dazu werden Prüfstandsuntersuchungen bei quasistatischer und dynamischer Torsionsbeanspruchung auf einem hydraulischem Schwingprüfstand durchgeführt. Dabei sollen insbesondere die Einflüsse der Parameter Lastverteilung, Einbaustellung und Trainieren auf die Gestaltfestigkeit untersucht werden. Ziel ist neben der Bestätigung der teilplastischen FEM-Ergebnisse die Erarbeitung eines Berechnungsansatzes zur dauerfesten Auslegung torsionsbeanspruchter Zahnwellen-Verbindungen.

  • MACDRIVE (Man-Machine Interface for Remote Operation of Civil Works Equipment)

    (11/96 bis 11/98)

    Das Ziel dieses CRAFT Projektes ist die Entwicklung eines Fernsteuerungssystems für Bagger, die in Gefahrenzonen zum Einsatz kommen sollen. Das System soll mittels der Aufnahme von Signalen (Bewegung, Bilder, Geräusche,...) aus dem Einsatzbereich des Baggers und deren Übertragung auf den Maschinenbediener eine exakte Fernsteuerung ermöglichen. Projektpartner sind Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus England, Belgien, Frankreich, Spanien und das Institut für Maschinenwesen der TU Clausthal.

Maschinenakustik

  • Lärmarm konstruieren - Systematische Zusammenstellung maschinenakustischer Konstruktionsbeispiele

    Finanzierung durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

    (11/96 bis 12/98)

    Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen und steigender Marktanforderungen ist die Berücksichtigung maschinenakustischer Belange während des Konstruktionsprozesses für viele Produkte unerlässlich. Jedoch haben Konstrukteure in der Regel allenfalls sehr geringe bzw. einfache maschinenakustische Kenntnisse. Dementsprechend benötigt der Konstrukteur Hilfsmittel, die ihm bei der Lösung konstruktionsspezifischer Probleme unterstützen. Das Ziel des von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geförderte Forschungsvorhabens ist die systematische Zusammenstellung von Konstruktionsbeispielen zur praxisgerechten Erläuterung der in ISO/TR 11688 aufgeführten Konstruktionsregeln. Dabei sollen die Beispiele dem aktuellen Stand der Technik entsprechen sowie maschinenakustisch anschaulich und für Konstrukteure (als Zielgruppe des technischen Berichts und der Beispiele) leicht nachvollziehbar sein.

  • EQUIP - Work Methodology for Development of Quiet Products

    Finanzierung durch die Commission of the European Communities - Brite/EuRam II (Project no. 5983)

    (01/93 bis 12/96)

    Bei der Konstruktion neuer Produkte bestehen viele Anforderungen, deren Einhaltung der Konstrukteur sicherzustellen hat. Wesentlich sind dabei neben der Erfüllung der Gesamtfunktion auch die Kostendeckung und die Zuverlässigkeit des Systems. Maschinenakustische Anforderungen gewinnen durch verschärfte gesetzliche Bestimmungen und durch steigenden Wettbewerbsdruck an Bedeutung. Im Rahmen des Projektes wurde ein computergestütztes Beratungssystem für den Konstrukteur entwickelt, dessen Aufgabe es ist, auch in frühen Phasen der Konstruktion maschinenakustisches Wissen bereitzustellen. Damit soll der Konstrukteur in die Lage versetzt werden, bei allen Konstruktionsentscheidungen auch akustische Belange zu berücksichtigen, so das aufwendige und zeitraubende Nachbesserungen an der fertigen Maschine vermieden werden können.

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  • DFG-Körperschall 289-13

    (02/94 bis 02/98)

    Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entstehung und Ausbreitung von Körperschallwellen in elastischen und viskoelastischen Festkörpern durch geeignete Ganzfeldmesstechniken (z. B. dynamische Spannungsoptik, Moiré) optisch zu erfassen und unter Einbeziehung schwingungssensorischer Messungen quantitativ auszuwerten. Anhand der Analyse im Zeit- und Frequenzbereich sollen gezielte konstruktive Maßnahmen zur Lärmminderung von Maschinenstrukturen entwickelt und realisiert werden.

  • FVA - Impedanzelemente 235

    (09/96 bis 04/97)

    Ziel des Forschungsvorhabens ist die Reduzierung der Körperschalleitung durch konstruktive Maßnahmen. Die Untersuchungen werden mit experimentellen Methoden an den Leitbeispielen Zahnradkörper und Verbindungsflansch durchgeführt. Die Untersuchungsergebnisse werden zu Konstruktionsregeln und Dimensionierungshinweisen für verschiedene Impedanzelementtypen aufgearbeitet, unterschiedlichen Einsatzbereichen entsprechend soll eine Reihe speziell abgestimmter Impedanzelementtypen entwickelt werden.

 

Verfahrenstechnische Maschinen und Anlagen

  • SFB 180 Teilprojekt A19 - Schneidmühle

    (1997 bis 1999)

    Der Sonderforschungsbereich 180 - Konstruktion verfahrenstechnischer Maschinen bei besonderen mechanischen, thermischen oder chemischen Belastungen - wird durch die Deutsche Froschungsgesellschaft (DFG) gefoerdert. Das Teilprojekt A19 befasst sich mit der Konstruktion und dem Betrieb von Schneidmühlen zur Zerkleinerung von Kunststoffgemischen, die aus Kompaktmaterial, Schaumstoffen und einem hohen Folienanteil bestehen.

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  • SFB 180 Teilprojekt B12 - Reaktionsverdichter

    (1994 bis 1997)

    Dieses Projekt befasst sich mit dem chemischen und thermischen Abbau von Kunststoffgemischen durch den Einsatz von überkritischem Wasser in einem kontinuierlich betriebenen Reaktionsverdichter. Es wurde bis 12/1997 im Rahmen des SFB 180 als Teilprojekt B12 gefördert.

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  • AiF-Vorhaben (Nr.: 11193 N/1) - Reaktionsschwingmühle

    (08/97 bis 08/99)

    Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Vorhaben zur Entwicklung einer kontinuierlich betriebenen Reaktionsschwingmühle am Beispiel einer nichtkatalytischen Gas - Feststoff - Modellreaktion. Aufbauend auf das Sonderforschungsprojekt 180/B1 sollen die Prozessschritte "Zerkleinern" und "Reagieren" zur Bildung von Chlorsilanen aus Ferrosilicium und Chlorwasserstoff in einen Prozessschritt vereint und die neukonstruierte Mühle für den späteren industriellen Einsatz überprüft werden. Projektpartner ist die Firma H. C. Starck und das ICVT der TU-Clausthal.

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Rechnerintegrierte Produktentwicklung

  • PICASSO (Practical and Intelligent CAD for Assembly Objects)

    (08/93 bis 12/95)

    In diesem BRITE-EuRam-Projekt wurde ein CAD-System entsprechend den Bedürfnissen von Kunststoff-Spritzgussformenherstellern entwickelt. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Toleranzen gelegt. Projektpartner waren DELCAM International Ltd. (Birmingham/UK), Marés SA (Barcelona/E), Technolcad Ltd. (Sligo/IRL), University of Liverpool (Liverpool/UK) und die Technische Universitaet Clausthal.

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  • SFB 362 Teilprojekt B4 - Feinblechkonstruktion

    (08/96 bis 06/99)

    Der Sonderforschungsbereich 362 - Fertigen in Feinblech - wird durch die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) gefördert. Das Teilprojekt B4 befasst sich mit Konstruktionssystematischen Grundlagen für funktions- und produktionsgerechte Feinblechstrukturen. Prinzipiell teilt sich das Projekt in die Erstellung einer prototypischen Konstruktionsumgebung für Blechteile und der Entwicklung eines Berechnungsmoduls zur Vorherbestimmung der Rückfederung von Tiefziehteilen.

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  • QCIM - Arbeitskreis Modelle für die Fertigungsplanung

    Gefördert durch den BMBF

    (? bis 12/1996)

    Zielsetzung des Arbeitskreises war es, Integrationskonzepte für die Prozesskette Fertigungsplanung bereitzustellen.

  • QCIM - Arbeitskreis Produktmodellierung

    Gefördert durch den BMBF

    (? bis 12/1996)

    Zielsetzung des Arbeitskreises Produktmodellierung war die Realisierung einer durchgängigen QM-Strategie auf Basis eines CIM-Ansatzes mit der Integration der QM-Aspekte in ein integriertes Produktmodell.

  • SFB 180 Teilprojekt A2 - Wissensbasierte Störfall- und Fehleranalyse in der interdisziplinären Entwicklung von verfahrenstechnischen Maschinen

    (1997 bis 1999)

    Das Teilprojekt A2 im Sonderforschungsbereich 180 befasst sich mit Informationsbereitstellung und Unterstützung des interdisziplinären Konstruktionsprozesses von verfahrenstechnischen Maschinen.

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  • AMANIS (Advanced Manufacturing Information System for the Designer)

    (11/92 bis 10/95)

    Ziel dieses Grundlagenforschungsprojektes im Brite-EuRam-Programm der EU (Projekt-Nr. 5139) war die Entwicklung eines entscheidungsunterstützenden Werkzeugs, das die Sammlung und konstruktionsgrechte Aufbereitung aktueller und unternehmensspezifischer Fertigungsinformationen gewährleistet und diese Informationen dem Konstrukteur im Produktentwicklungsprozess bedarfsorientiert zur Verfügung stellt. Auf diese Weise soll auf der Grundlage von Erfahrungen mit der Fertigung vorangegangener Produkte eine fertigungsgerechtere Gestaltung neuer Produkte erreicht werden. AMANIS beschränkt sich dabei auf die Betrachtung spanabhebender Verfahren. Projetkpartner waren neben der TU Clausthal als Koordinator die University of Wales Cardiff (UK) und die NTU Athen (GR).

  • CONFLOW (Concurrent Engineering Workflow)

    (02/97 bis 01/00)

    Das im Rahmen des EU-Programmes INCO-Copernicus geförderte Projekt CONFLOW (Projekt-Nr. 960243) hat die Entwicklung von Mechanismen zum Inhalt, welche auf der Grundlage kommerzieller Systeme des Produktdatenmanagements (PDM) eine deutliche Effizienzsteigerung im Änderungswesen (Engineering Change Management) erreichen sollen. Das Ziel besteht darin, im Falle einer geplanten oder bereits durchgeführten Änderung innerhalb der Produktstruktur sofort Aufschluss darüber zu erhalten - welche weiteren Komponenten innerhalb der Struktur von dieser Änderung betroffen sind, - welche Engineering-Bereiche von der Änderung in Kenntnis zu setzen sind und - in welcher Reihenfolge die identifizierten Engineering-Bereiche sinnvollerweise zu informieren sind, um anschliessend einen entsprechenden Workflow auszulösen.

    Neben der TU Clausthal als Koordinator besteht das Konsortium aus der Mummert + Partner Unternehmensberatung AG (Hamburg/D), der University of Wales Cardiff (UK), der TU Budapest (HU), der Universität Rousse (BG) sowie den Firmen SAGE Ltd. (HU) und ZITA Ltd. (BG).

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  • SIMNET (Workflow Management for Simultaneous Engineering Networks)

    (11/98 bis 04/01)

    Ziel des EU-Projektes SIMNET (Esprit 26780) ist eine erhebliche Verbesserung der standort-/unternehmensübergreifenden Koordination kooperativer Produktentwicklungsprozesse. Auf der Grundlage des Produktdatenmanagement-Systems CADIM/EDB® soll der Prototyp einer Gesamtlösung entwickelt werden, die folgende Teilaspekte berücksichtigt:

    • flexible, an die Dynamik der Produktentwicklung angepasste Definier- und Ausführbarkeit von Engineering-Workflows; zu diesem Zweck soll u. a. eine Schnittstelle zu kommerziellen Prozessmodellierungstools entwickelt werden, die den Spezifikationen des WfMC-Standards entspricht (WfMC = Workflow Management Coalition),
    • intelligente Verknüpfung des Engineering Workflow mit den Produktdaten,
    • offene PDM-Workflow-Architektur in Konformität mit den WfMC- und STEP-Spezifikationen (STEP = Standard for the Exchange of Product Model Data - ISO 10303),
    • an die besonderen Bedürfnisse des Engineering-Workflows angepasste "Extranet"-Lösung für den kooperativen Produktdatenaustausch innerhalb der standort-/unternehmensübergreifenden Vorgangsbearbeitung.

    Das Konsortium setzt sich aus folgenden Partnern zusammen:

    • Siemens SGP Verkehrstechnik GmbH (Graz) als Koordinator,
    • Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH (München/D),
    • Eigner + Partner AG (Karlsruhe/D),
    • BETA an der TU Eindhoven (NL),
    • Mission Critical sa (Waterloo/B),
    • IPS S.L. (Valencia/E),
    • TU Clausthal.

    Weitere Informationen...

  • Intelligent Information Systems for the Designer

    (07/95 bis 06/97)

    Ziel dieses zusammen mit der University of Wales Cardiff (UK) durchgeführten und von DAAD/British Council im Rahmen des ARC-Programmes finanzierten Projektes war die Entwicklung eines allgemeingültigen Ansatzes sowie einer Referenzarchitektur für Informationssysteme im Konstruktionsprozess unter Berücksichtigung von Technologien der Künstlichen Intelligenz.

  • PLUS - Parts Library Usage and Supply, ESPRIT III 8984

    (1993 bis 1996)

    Die Modellierung und der Austausch von Teilebibliotheken ist im Standard ISO 13584 beschrieben. Das PLUS Projekt hat wesentlich zu der Entstehung dieses Standards beigetragen. Als weiteren wichtigen Aspekt des Projektes ist die Umsetzung von Kernaspekten des Standards in industrielle Prototypen zu sehen.

    Weitere Informationen...

  • ProManual - Intelligent Product Manuals, INCO-DC 96/0231

    (1997 bis 2000)

    ProManual enwickelt eine Vorgehensweise zur Erstellung von intelligenten Produkthandbüchern. Zur Präsentation sollen dabei vorzugsweise neue multimediale Techniken zum Einsatz kommen.

  • SIMDES (Simultaneous development of chemical process, process-engineering-machinery and process-control-systems with special reference to low-temperature-desulphurisation)

    (09/94 bis 08/97)

    Der Schwerpunkt des EU-Projektes (Environment-Programme) SIMDES ist die simultane Entwicklung des chemischen Prozesses in einer Niedertemperaturrauchgasentschwefelungsanlage, der verfahrenstechnischen Maschinen sowie einer prozessoptimierenden intelligenten Steuerung. Durch Chemisorption wird das Abgas unter Einsatz von calciumhaltigen Sorbentien im sogenannten Halbtrockenverfahren entschwefelt. Hierbei liegen im Reaktor der Anlage Temperaturen bis max. 100°C und relative Feuchten zwischen 60% und 95% vor. Neben hohen Entschwefelungsgraden, bis max. 90% ( bei einem molaren Ca:S Verhältnis von 3, 95% relativer Feuchte, 36°C und unter Einsatz von Ca(OH)2), wird eine verbesserte Sorbensausnutzung durch Rückführung des unreagierten Sorbens in den Reaktor angestrebt. Für die Niedertemperaturrauchgasentschwefelung werden die erforderlichen verfahrenstechnischen Maschinen u.a. zur Abtrennung der noch reaktionsfähigen von den vollständig durchreagierten Partikeln neu konstruiert. Bei der Steuerung wird ein sogenannter "Neuro - Fuzzy Controller" entwickelt, der die Eigenschaften von Neuronalen Netzen und Fuzzy Logic kombiniert. Ziel der simultanen Entwicklung ist das Erreichen von hohen Entschwefelungsraten bei hoher Zuverlässigkeit und geringen Kosten aufgrund hoher Sorbensausnutzungsgrade und Automatisierung. Die intelligente Steuerung gewährleistet, dass die Anlage im Bereich der optimalen Betriebspunkte gefahren werden kann.

    Partner:

    • Institut für Maschinenwesen (Clausthal-Zellerfeld, D)
    • Institut für Engieverfahrens- und Brennstofftechnik (Clausthal-Zellerfeld, D)
    • University of Wales College Cardiff (Cardiff, UK)
    • Instituto di Technologia e Impianti Mecchanica, universita di Genova (Genua, I)

    Weitere Informationen...

  • RTool (Rapid Produktion of Tooling) BE-S2-5293

    (03/98 bis 02/00)

    Ziel dieses CRAFT Projektes ist die schnelle Herstellung von Werkzeugen mit Hilfe des generativen Verfahrens des Rapid Prototyping.

    Partner:

    • University of Wales Cardiff (UK)
    • Atlantic Plastics Ltd. (UK)
    • Institut für Maschinenwesen (D)
    • Wilhelm Eisenhuth GmbH KG (D)
    • Iota Sigma (UK)
    • SLM GmbH (D)
    • Ingeneria Computerizada De Moldes S.L. (ESP)

  • Methodik und System zur Stahlauswahl nach konstruktiven Kriterien - Rechnergestützte Stahlauswahlmethodik für Konstrukteure

    (07/96 bis 12/98)

    Das Projekt "Rechnergestützte Stahlauswahlmethodik für Konstrukteure" wird von der Studiengesellschaft Stahlanwendung e.V. gefördert. Ziel ist es, den Konstrukteur bei der Auswahl eines für die Aufgabenstellung technisch und wirtschaftlich optimalen Stahls zu unterstützen. Die zu entwickelnde Methodik zur Stahlauswahl soll prototypisch implementiert und im Internet bereitgestellt werden.

    Weitere Informationen...

Ausbildung und Lehre

  • INTEC - Innovative Information Technologies in Engineering Design and Production

    (06/96 bis 06/97)

    Ziel des Projektes INTEC war die Ausarbeitung gemeinsamer Forschungsvorhaben innerhalb des Netzwerkes LATECO (Latin American / European Cooperation for the Application of Information Technologies in Engineering Sciences) bestehend aus den Universitäten Clausthal als Koordinator, Kiel, Cardiff (UK), Zaragoza (E), Guadalajara (Mexiko), Sao Luis (Brasilien) und Tarija (Bolivien). Zu diesem Zweck wurden aus dem ALFA-Programm der EU (Unterprogramm B2 - Devising Common Research Projects) Reisemittel für die Durchführung von Workshops bewilligt.

  • INTEND - Information Technology in Engineering Design and Production

    (06/97 bis 06/98)

    Ziel des Projektes INTEND ist die Durchführung vorbereitender Maßnahmen für den Austausch von Wissenschfaftlern innerhalb des Netzwerkes LATECO (Latin American / European Cooperation for the Application of Information Technologies in Engineering Sciences) bestehend aus den Universitäten Clausthal als Koordinator, Kiel, Cardiff (UK), Zaragoza (E), Guadalajara (Mexiko), Sao Luis (Brasilien) und Tarija (Bolivien). Zu diesem Zweck wurden aus dem ALFA-Programm der EU (Unterprogramm B1 - Preparatory Activities) Reisemittel für die Durchführung von Workshops bewilligt.